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News
Dienstag 17. 05. 2022 - 13:54 Uhr

Mitgliederversammlung der Freien Wähler:
Rückblicke, Ausblicke und Vorstandswahlen….

Am 6. Mai fand die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung der Freien Wähler statt.

Andreas Trier begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und berichtete gemeinsam mit Gemeinderat Günter Tschitschke über das vergangene Jahr, das wegen Corona leider erneut eines mit nur wenigen Treffen und keinen Veranstaltungen war.
Sie luden auch ein zum Gastspiel von Chako Habekost mit seinem brandneuen Programm „LIFE IS Ä COMEDY“ am 11. Juni in der Mehrzweckhalle, kurz bevor diese wegen der Sanierungsarbeiten geschlossen wird.

Fraktionsvorsitzender Peter Riemensperger berichtete anschließend über zahlreiche Themen aus Gemeinderat und Kreistag.
Besonders ging er auf das Kombibad, die beiden Friedhöfe, die Schaffung von Wohnraum und die Frage ein, ob Ilvesheim sich künftig auch offiziell „Inselgemeinde“ nennen darf.

Anschließend gab Schatzmeister Henry Hanel den Kassenbericht ab, der von Rainer Metz und Dieter Baumann ohne Beanstandungen geprüft worden war.
Die einstimmige Entlastung des Vorstands auf Vorschlag Gemeinderat Günter Tschitschke war daraufhin nur eine Formsache.

In diesem Jahr standen auch turnusgemäß Wahlen auf der Tagesordnung. Andreas Trier wurde als erster Vorsitzender bestätigt. Bernhard Ries wurde erneut zum Stellvertreter gewählt.

Außerdem wurden gewählt: Gernot Reichert als Schriftführer, vertreten von Klaudia Fleuchaus, Henry Hanel als Kassierer, vertreten von Renate Bialek, und Peter Riemensperger als Referent für Öffentlichkeitsarbeit.
Als Beisitzer stehen den Freien Wählern Siegfried Rauhöft, Peter Heckmann und Günter Tschitschke mit Rat und Tat zur Seite. Kassenprüfer sind Dieter Baumann und Tobias Pogadl.

Abschließend bedankte sich der neue und alte Vorsitzende Andreas Trier bei den Anwesenden und schloss die harmonische verlaufene Mitgliederversammlung.




Mittwoch 11. 05. 2022 - 17:53 Uhr

Christian Habekosts „LIFE IS Ä COMEDY“
am 11. Juni 2022 in der Mehrzweckhalle
Vorverkauf in der Schloss-Apotheke

Am 11. Juni 2022 kommt Chako mit brandneuem Material zurück auf die Bühne in der Ilvesheimer Mehrzweckhalle.

Chako als Hauptdarsteller von „LIFE IS Ä COMEDY“ auf der Bühne seines Lebens: von der Geburt bis zur Pandemie, vom Mannheimer Kinderhort bis ins Capitol, vom hochdeutsch erzogenen Brillenträger bis zum (kur)pälzisch groovenden Dialektiker, von der Neckarstadt nach Trinidad und an die Weinstraße.

Sie erhalten Ihre Tickets in der Schloss-Apotheke, Schloßstraße 16 in Ilvesheim.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!




Dienstag 10. 05. 2022 - 18:53 Uhr

Öffentliche Fraktionssitzung

Die nächste öffentliche Fraktionssitzung der Freien Wähler findet am Dienstag, 17. Mai 2022 um 19:00 Uhr im Clubhaus der Spielvereinigung statt.

Wie üblich werden wir auch diesmal die Tagesordnungspunkte der nächsten Gemeinderatssitzung besprechen.
Trotzdem ist natürlich auch genug Zeit und Raum, andere aktuelle ortspolitische Themen zu diskutieren.

Und: Der Treff steht jedem – auch Nichtmitgliedern – offen.

Also: Kommen Sie und diskutieren mit uns und bringen Sie sich ein.
Selbstverständlich können Sie uns wie immer auch einfach nur mitteilen, wo Sie in Ilvesheim der Schuh drückt!




Dienstag 10. 05. 2022 - 18:25 Uhr

Aus dem Kreistag: Erweiterung und Sanierung
der ehemaligen Polizeidirektion

Der Kreistag genehmigte in seiner letzten Sitzung einstimmig die Entwurfsplanung und die Baufreigabe für die Renovierung der ehemaligen Polizeidirektion in der Römerstraße 2 bis 4 in Heidelberg.
Die Kostenberechnung sieht 12.460.000 € für Sanierung des Bestandsgebäudes sowie 17.080.000 € für den Neubau eines Verbindungsbaus zum Landratsamt vor.

Die Planung berücksichtigt beim Neubau einen Passivhausstandard und bei der Sanierung der Technik des Bestandsgebäudes eine energetische Ertüchtigung.

Die Mittel für die Bauaufgabe von nahezu dreißig Millionen € werden in den Jahren 2023 bis 2026 benötigt und sind in den einzelnen Wirtschaftsplänen und der Finanzplanung darzustellen.
Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist, dass den bisherigen jährlichen Mietkosten für Büroflächen am Standort Heidelberg von rund 1,1 Millionen € eine Abschreibung von ca. 1,17 Millionen € aus Erwerb und Sanierung Bestandsgebäude und Erweiterung gegenübersteht.

Der Rhein-Neckar-Kreis wird die Polizeidirektion vorrausichtlich Ende September 2022 nach dem Auszug der Kriminalpolizei übernehmen.

Bereits 2014 beschloss der Kreistag den Kauf der Polizeidirektion in Heidelberg zugestimmt. Der notarielle Kaufvertrag wurde Ende 2015 geschlossen.
Im Juli 2020 stimmte der Verwaltungs- und Finanzausschuss der Aufnahme der Planung.
Auf Grundlage des sich anschließenden Architektenwettbewerbs wurde die Entwurfsplanung erstellt.
Die Planungen werden nun fortgesetzt, die Genehmigungs- und Ausführungsplanung erstellt und die Bauleistungen, beginnend mit den Rückbau- und Abbrucharbeiten für die Sanierung, ausgeschrieben.

Ziel ist es, nach der Übergabe des Gebäudes Ende September 2022 mit den Rückbau- und Abbrucharbeiten für die Bestandssanierung zu beginnen.
Die eigentlichen Sanierungsarbeiten sollen ab Januar 2023 beginnen und voraussichtlich im Januar 2024 abgeschlossen werden.
Die Errichtung des Erweiterungsbaus soll im Juli 2023 beginnen und im Juli 2025 abgeschlossen werden.

Die Freien Wähler betonten in ihrer Stellungnahme, dass sie über die seit Beginn der Planungen eingetretenen Kostensteigerungen nicht erfreut sind.
Aber diese seien einleuchtend erklärt worden und man erlebe dies leider auch in den Gemeinden bei Baumaßnahmen regelmäßig.

Der Kreis gebe fast 30 Millionen € für dieses Projekt aus, 17 Millionen. € für den Neubau als Bindeglied zwischen dem Gebäude der Polizei und dem Landratsamt und dann nochmals knapp 13 Millionen € für Instandhaltungsmaßnahmen des Bestandsgebäudes der Polizei.
Das dahintersteckende Finanzierungskonzept sei schlüssig erklärt worden. Insgesamt seien auch knapp 4 Millionen € für bauliche Klimaschutzmaßnahmen wie technische Modernisierung und teilweise auch neue Verglasung eingerechnet.

Natürlich könne man immer mehr machen. Und sinnvolle Ideen, die während der Bauphase an uns herangetragen werden und Synergieeffekte mit sich bringen, könnten auch noch zu einem späteren Zeitpunkt in den Fachausschüssen von der Verwaltung erläutert, geklärt und abgestimmt werden.

Aber Stand heute sollten weitere Mittel zunächst in andere Gebäude, die einen deutlich schlechteren Standard haben, als die Polizeidirektion aus den 1990-ern, investiert werden.




Dienstag 03. 05. 2022 - 18:13 Uhr

Aus dem Gemeinderat:
Schaffung von Wohnraum in Ilvesheim

Ein wichtiges Ilvesheimer Zukunftsthema ist der Wohnungsbau.

Es vergeht keine Woche, ohne dass man gefragt wird, ob man nicht jemanden wüsste, der eine Wohnung in Ilvesheim zu vermieten hat.
In den allermeisten Fällen muss man dies verneinen.
Der Wohnungsmarkt ist leergefegt und die Freien Wähler sehen die Gefahr, dass mehr und mehr junge Menschen, die einen eigenen Haushalt gründen wollen, aus Ilvesheim mangels Wohnungen wegziehen müssen.

Es ist dringend geboten, in diesem Jahr im Gemeinderat, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern in eine ergebnisoffene Diskussion einzutreten, wo auf unserer Gemarkung Wohnungsbau realisiert werden kann und soll.
Und anders als andere Gemeinden sind wir in der glücklichen Lage, dass es hierfür verschiedene Optionen gibt!

Dazu passt, dass der Nachbarschaftsverband aktuell die Entwicklungen im Wohnungsbau von 2005 bis 2021 erfasst, sichtbar gemacht und sich mit der Frage beschäftigt hat, welchen Beitrag die Entwicklungen der letzten Jahre für die Wohnungsnachfrage geleistet haben und wie zukünftige Wohnungsbauentwicklungen ausgestaltet werden können, um eine flächensparende und nachhaltige Siedlungsentwicklung zu befördern.

Martin Müller, Geschäftsführer des Nachbarschaftsverbands stellte im Gemeinderat die Erkenntnisse dieser Studie vor.

In den letzten Jahren sei die Nachfrage nach Wohnungen in der Region deutlich gestiegen und hat zu erheblichen Spannungen am Wohnungsmarkt geführt.
Auch künftig sei mit einem deutlichen Bevölkerungswachstum und einer weiterhin starken Nachfrage nach Wohnungen zu rechnen.
Gerade in den letzten Jahren sei es für viele Menschen zunehmend schwer geworden, Wohnraum zu finden. Die Wohnungsnot betreffe mittlerweile alle Bevölkerungsgruppen und sie betreffe eine Region, in der die Grenzen einer sinnvollen Siedlungsentwicklung nahezu erreicht sind.

Neue Baugebiete für den Wohnungsbau stünden im Zielkonflikt mit den Erfordernissen des Freiraum- und Naturschutzes sowie der Landwirtschaft.

Damit rücke die Frage in den Fokus, wie künftige Siedlungsentwicklung auf immer weniger Fläche vernünftig organisiert werden kann und wie Grund und Boden möglichst effizient für den Wohnungsbau genutzt werden können.
Das Spannungsverhältnis zwischen Siedlungsdruck und Freiraumschutz führe dazu, dass kompaktere Strukturen angestrebt werden sollten, da diese für mehr Personen und Nachfragegruppen Wohnraum zur Verfügung stellen und einen deutlich stärkeren Beitrag für eine nachhaltige und langfristige Siedlungsentwicklung leisten.
Bei der Konzeption eines Wohngebietes sollte es stets auch um die Frage gehen, für wen und für wie viele gebaut wird.

Martin Müller schloss seine Ausführungen mit dem Angebot, das der Nachbarschaftsverband unsere bei den Diskussionen zur jeweiligen Konzeption von zukünftigen Entwicklungen gerne unterstützen wird.

Aus Sicht der Freien Wähler war dieser Vortrag ein guter Startschuss für die Diskussionen, wo auf unserer Gemarkung Wohnungsbau realisiert werden kann und soll.
Nun gilt es am Ball zu bleiben!






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