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Mittwoch 02. 05. 2018 - 06:36 Uhr

Kombibad:
Planer stellen Vorentwurf und Kostenschätzung vor…..

Das Planungsbüro Kplan hat in der Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche mit dem Vorentwurf den aktuellen Planungstand für das Kombibad vorgestellt, in dem alle Vorgaben aus dem Bürgerentscheid berücksichtigt werden.

Das geplante Hallenbad ist entlang der bestehenden Straße „Am Freibad“ ausgerichtet. Trotz bestehender Höhenunterschiede wird es von dort einen ebenerdigen Zugang zur Liegewiese geben. Erfreulich ist, dass bis auf elf alle vorhandenen Bäume im Bestand erhalten bleiben können. Im Hallenbad sind fünf Bahnen und – wie auch im Freibadbereich - ausreichende Beckentiefen zum Schwimmen vorgesehen.

Für den Baukörper wird Stahlbeton verwendet, um ausreichend Gewicht gegen den Auftrieb durch Druckwasser und eine robuste, langlebige Bausubstanz zu erhalten. Der Innenausbau soll teilweise in Trockenbau erfolgen und die Schwimmhalle und die Umkleiden sollen eine Akustikdecke erhalten. Das Flachdach soll teilweise begrünt werden. Die Becken sollen innen und außen in langlebiger Edelstahlversion ausgeführt werden.

Auf Grundlage des Vorentwurfs hat Kplan die Kostenermittlung überarbeitet. Nach dieser – nach Aussagen der Planer sehr belastbaren - Kostenschätzung belaufen sich die Kosten auf ca. 14,2 Millionen €.

Eigentlich sollte bereits in dieser Gemeinderatssitzung dem Vorentwurf zugestimmt werden. Die Kolleginnen und Kollegen der CDU-Fraktion hatten vorher noch einen Informations- und Beratungsbedarf und beantragten deshalb eine Vertagung.

Dem stimmte der Gemeinderat in Anbetracht der Dimension des Ganzen – immerhin ist das Kombibad die bisher größte Investition der Gemeinde – einhellig zu. Auf Anregung der Freien Wähler soll aber bereits in der Mai-Sitzung Beschluss gefasst werden, damit nicht weitere kostensteigernde Verzögerungen eintreten.

Nach diesem Beschluss soll dann die Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen. Die Verwaltung plant dabei, den Vorentwurf in einer Informationsveranstaltung zusammen mit dem Planungsbüro vorzustellen. Dabei sollen an Stellwänden verschiedene Themen wie Außenanlage, Design, Ausstattung, Badtechnik dargestellt und diskutiert werden können. Die Bürgerinnen und Bürger sollen auch die Möglichkeit haben, eigene Ideen und Anregungen vorzutragen. Die Ergebnisse werden dem Gemeinderat vorgelegt, der dann über den abschließenden Vorentwurf beschließt, der die Grundlage für das weitere Verfahren darstellt.




Sonntag 29. 04. 2018 - 13:58 Uhr

Ehrungen der Gemeinde Ilvesheim

Zum neunten Mal wurden engagierte und verdiente Ilvesheimer Bürgerinnen und Bürger nach den Ehrungsrichtlinien der Gemeinde geehrt. Wir Freien Wähler gratulieren auch auf diesem Weg allen Geehrten und bedanken uns für ihr ehrenamtliches Engagement!

Nikolai Heidinger erhielt als Anerkennung und Würdigung ihres ehrenamtlichen Engagements die „Ehrenamts-Bons“ der Gemeinde.

Wer kennt das nicht? Man möchte die Vereinshomepage auf den aktuellen Stand bringen und die letzten Neuigkeiten veröffentlichen und nichts geht. Oder der Software-Hersteller spielt ein Update auf und nichts geht…..

In solchen Fällen unterstützt Nikolai die Freien Wähler immer, und das sehr schnell und pragmatisch. Und selbstverständlich erhrenamtlich!

Vielen Dank hierfür und auch von dieser Stelle herzliche Glückwunsche zur Auszeichnung!




Donnerstag 26. 04. 2018 - 06:35 Uhr

Eine bunte Themenpalette und engagierte Diskussionen bei „Lust auf Ortspolitik?“
- Fortsetzung

Ein weiteres und zugleich intensiv diskutiertes Thema auch bei „Lust auf Ortspolitik?“ waren die Friedhöfe. Es ist endlich an der Zeit für Antworten, wie mit Lücken umgegangen wird, welche Grabfelder neu belegt, welche aufgegeben und wie aufgegebene Grabfelder gestaltet werden – auch, um den Unterhaltungsaufwand der Gemeinde dauerhaft zu reduzieren.

Peter Riemensperger verwies auf den Grundsatzbeschluss im Gemeinderat von vor einigen Jahren, beide Friedhöfe beizubehalten, aber eben wirtschaftlicher als bisher. Der Erhalt beider Friedhöfe wurde vom einen oder anderen Diskussionsteilnehmer durchaus kritisch gesehen. Riemensperger lud alle Anwesenden ein, sich an der Zukunftswerkstatt „Friedhöfe“ zu beteiligen, die am 9. Mai zum nächsten Mal zusammenkommen wird.

Ein nach wie vor nicht zufriedenstellendes Thema ist der Zustand des Parkplatzes beim Festplatz. Gemeinderat Günter Tschitschke berichtete vom erfolgreichen Antrag der Freien Wähler mit dem die Verwaltung vom Gemeinderat beauftragt wurde, eine Konzeption für einen dauerhaften ordnungsgemäßen Zustand des Parkplatzes zu erstellen. Eine Bodenbohrung soll Klarheit über den Bodenaufbau schaffen.

Insbesondere soll die Frage beantwortet werden, ob der Aufbau des Platzes ungeeignet geplant wurde oder ob dieser falsch ausgeführt wurde.

Anschließend ging Peter Riemensperger auf die Integration und die Unterbringung der Flüchtlinge in Ilvesheim ein. In Kooperation mit dem Roten Kreuz gibt es nun einen Integrationsmanager. Bewusst sei hier eine Lösung außerhalb der Verwaltung gewählt worden. Nach wie vor Vorbildliches leiste der Arbeitskreis Integration.

Was die Anschlussunterbringung angeht, sei es der Gemeinde gelungen, verschiedene Wohnungen anzumieten, so dass auf den zunächst vorgesehenen Umbau des Jugendzentrums zum Glück habe verzichtet werden können. Da verschiedene Wohnungen aber nur für einen begrenzten Zeitraum angemietet werden konnten, ist unverändert ein Neubau für die Anschlussunterbringung erforderlich. Was die Planungen in der verlängerten Mozartstraße angeht, sei der Sachstand unverändert: eine Entscheidung über den Bauantrag des Investors liegt noch nicht vor.

Abschließend streifte Riemensperger, der die Freien Wähler auch im Kreistag vertritt, einige Kreistagsthemen.

Ab 2018 fördere der Kreis die Aufwendungen der Gemeinden für den laufenden Betrieb mit Straßen- und Stadtbahnen mit 40 % und die Aufwendungen für den laufenden Betrieb mit Bussen mit 45 %. Der Kreis fördere den barrierefreien Ausbau der Haltstellen im Schienenverkehr mit 50 %, im Busverkehr aber gar nicht: Ein Antrag der Kreistagsfraktion der Freien Wähler sollte dies ändern, fand jedoch nicht die Zustimmung der anderen Fraktionen, brachte Riemensperger sein Unverständnis zum Ausdruck.

Der Radverkehrsplan des Kreises hat den Ausbau des zwischenörtlichen Radwegenetzes zum Ziel. Der Kreis fördert deshalb den Ausbau des Radwegs Ilvesheim – Ladenburg mit 25 % der Kosten, maximal bis zu 82.500 €. Hier sei die Gemeinde gefordert gemeinsam mit der Stadt Ladenburg den nächsten Schritt zu tun. Insbesondere sei in einem ersten Schritt zu klären, wo dieser Radweg verlaufen soll.




Donnerstag 19. 04. 2018 - 06:39 Uhr

Eine bunte Themenpalette und engagierte Diskussionen bei „Lust auf Ortspolitik?“

Zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung stellten sich zunächst der neue Vorsitzende der Freien Wähler, Andreas Trier und der „Neugemeinderat“ Bernhard Ries den Anwesenden kurz vor.

Zusammen mit seinen Fraktionskollegen Günter Tschitschke, Alfred Reiser und Peter Riemensperger berichtete er dann über aktuelle kommunalpolitische Themen – verbunden mit der Aufforderung an die Anwesenden diese durchaus auch zu diskutieren. Was diese dann auch engagiert taten.

Wegen der sehr aufwändigen Umstellung auf ein neues Haushaltsrecht gebe es in diesem Jahr auch im April noch keinen Haushalt, was der Gemeinderat aber wegen der besonderen Situation ausnahmsweise akzeptiere, informierte der Fraktionsvorsitzende Peter Riemensperger.

Das Haushaltjahr 2017 sei – wie all die Vorjahre auch – deutlich besser verlaufen als geplant. Bereits im Halbjahresbericht habe sich statt einer geplanten Negativzuführung von 815.000 € ein positive Saldo von 725.000 € abgezeichnet, was einer Verbesserung um 1,5 Millionen € entspricht. Die Rücklage zum Jahresende war deshalb auf gut 9 Millionen € prognostiziert.

Anschließend ging Riemensperger auf das Thema „Bäder“ ein.

Das Freibad könne bereits in diesem Jahr – und somit ein Jahr früher als geplant – nicht mehr geöffnet werden. Es sei festgestellt worden, dass das Bad einen Wasserverlust von 100.000 Liter pro Tag aufweist. Dieses Wasser, das bei Badebetrieb nicht nur erwärmt, sondern auch mit Chlor behandelt werden müsste, fließe ungehindert ins Erdreich und letztlich ins Grundwasser, was nicht zu verantworten sei. Da der Wasserverlust auf mehrere Leckagen zurückzuführen ist, wäre eine Reparatur sehr teuer, ganz abgesehen, davon dass diese bis Saisonbeginn gar nicht abgeschlossen werden könnte. Insofern sei die einzig sinnvolle Lösung gewesen, das Freibad bereits in diesem Jahr zu schließen.

Alternative ist das Freibad Ladenburg, wo auch noch vorhandene Ilvesheimer Mehrfachkarten akzeptiert werden. Dort könne auch die DLRG ihr Training durchführen.

Bezüglich des Kombibads konnte Riemensperger berichten, dass die konkrete Entwurfsplanung mit Kostenberechnung in der Gemeinderatssitzung im April vorgestellt werden soll. Eine Studie zur Rentabilität einer Sauna liege bereits vor und habe ergeben, dass diese nur mit Verlaust zu betreiben sei. Der Gemeinderat habe deshalb beschlossen, vom Bau einer Sauna abzusehen. Allerdings wird das Kombibad notwendige Anschlüsse für eine Sauna vorsehen, falls sich später einmal neue Erkenntnisse ergeben.

Nach Vorlage der Entwurfsplanung soll dann auch die vorgesehene Bürgerbeteiligung beginnen.

Wird fortgesetzt…..






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